Hier finden sie Informationen zu unserer Arbeit und andere Meldungen.
Mai 2012
Taube aus Magdeburg ist gerettet !
Pflegefelle
„Pflegefelle“ oder ein guter Start ins Katzenleben…
Jedes Jahr im Frühling und im Herbst bringen unzählige nicht kastrierte Katzenmuttis ihre Babys zur Welt, viele von ihnen landen häufig beim Tierschutz, die Tierheime platzen dann aus allen Nähten und es werden Pflegestellen gesucht.
So war es auch vor 2 ½ Jahren. Zu dieser Zeit haben wir uns ernsthaft Gedanken gemacht, ob wir wohl eine geeignete Pflegestelle sein könnten. Wir – das sind mein Lebenspartner und ich sowie unsere beiden Stubentiger, die wir 2005 im Alter von 10 Wochen bei uns aufgenommen haben.
Wir haben nur eine 3 Zimmer Wohnung, sind beide voll Berufstätig und bei uns leben doch schon zwei Kater. Zu wenig Platz, zu wenig Zeit, würden wir uns wieder trennen können wenn wir überhaupt in Frage kommen?!?!? Was haben wir denn zu bieten?
Das haben wir zu bieten, ganz viel Liebe und Fürsorge, wir haben ein kleines Extrazimmer in dem die Fellnasen sich langsam eingewöhnen können, einen vernetzten Balkon, einen Riesenkratzbaum und zwei tolle pädagogische Mitarbeiter auf vier Pfoten die uns unterstützen! Wir wollen eine Pflegestelle sein! Nachdem wir uns im Tierheim vorgestellt haben, hat es nur noch wenige Wochen gedauert und unsere ersten Pflegefelle zogen bei uns ein.
In der Zwischenzeit haben wir uns gut vorbereitet, ein zusätzliches Katzenklo und Kittenfutter besorgt, alles andere war sowieso im Haus und unseren beiden Salonlöwen würde es gar nicht auffallen wenn sie von ihren vielen Körbchen mal eines abgeben.
Dann war es soweit, ein Anruf am Morgen und zwei weitere rote Kater zogen schon am Nachmittag desselben Tages bei uns ein. Unsere ersten Pflegefelle! Zwei niedliche kleine Fellnasen die schon alleine fressen und ihr Katzenklo selbständig benutzen konnten. Das war Voraussetzung. Da wir arbeiten müssen war klar, Babykätzchen die noch mit der Flasche gefüttert werden müssen kommen für uns nicht in Frage.
Wie sich herausstellen sollte war das Eingewöhnungszimmer eigentlich gar nicht notwendig, da die erste Begegnung der großen und kleinen Samtpfötchen bedingt durch eine kleine Unachtsamkeit beim Türen schließen gleich am ersten Tag stattfand.
Zwei Tage haben wir die Kleinen tagsüber wenn wir zur Arbeit waren noch in ihrem Zimmer gelassen. Eigentlich nur aus völlig unbegründeter Angst vor allzu rabiaten Erziehungsmaßnahmen unserer pädagogischen Mitarbeiter. Die hat es aber nie gegeben. Danach waren die kleinen Pflegel komplett bei uns angekommen und sind ein paar unvergessliche, wunderschöne, aufregende Wochen bei uns geblieben.
In dieser Zeit wurde zwar die eine oder andere Grünpflanze gehäckselt, die Bassbox mal wieder von innen gereinigt, das Sofa ist irgendwie kleiner gewesen als sonst und überall lagen kleine Fellmäuse, Bällchen und Wollknäule… Totalschäden gab es aber keine!
Ansonsten hatte sich gar nicht so viel verändert, das Leben mit den Tigern war völlig unproblematisch. Die Kater haben alle aus einem Napf gefressen, die Kuschelplätze, den Kratzbaum, die sanitären Einrichtungen und uns gemeinsam genutzt. Es war nur noch ein wenig mehr Leben in der Bude.
Dann kam der Tag der Trennung. Es ist uns verdammt schwer gefallen unsere beiden Erdbeertiger in ihr neues Zuhause gehen zu lassen aber so sollte es sein und so war es gut! Aber wir waren uns sicher, wenn es unsere Zeit erlaubt tun wir es wieder, wir werden wieder Pflegestelle!
Unsere beiden Pflegefelle haben bei uns einen guten Start in ihr weiteres Katerleben gehabt und ein schönes Zuhause gefunden. Wir wissen, dass wir eine geeignete Pflegestelle sind denn auch in Zukunft werden im Frühling und im Herbst wieder unzählige Katzenmuttis ihre Babys zur Welt bringen….
Wir würden uns freuen, wenn wir anderen tierlieben Menschen Mut machen konnten auf die eine oder andere Art und Weise zu helfen, vielleicht sogar als Pflegestelle. Hoffentlich ist es uns gelungen.
Vielen Dank an eine unserer super Pflegestellen für diesen wunderbar formulierten Text.
Nala
Hallo, ich bin Nala und bin eine von den 5 Lichtschachtkatzen.
Uns allen geht es mittlerweile richtig gut und unsere Pflegemami Rita ist gestresst, können wir gar nicht verstehen...hm. Ist doch alles nicht schlimm mit uns.
Demnächst gibt es mehr von uns.
Aus dem Tagebuch einer Katzenaufzucht per Flasche
Das kleinste Katzentier ist ein Meisterstück "Leonardo da Vinci"
Eine Katze erzählt:
(oben sind immer die aktuellen "Tagebucheinträge", bitte von unten anfangen zu lesen)
01. April - 11. April 2012 (Teil 4)
Ich nehme bereits Geräusche und Umrisse wahr. Ich fühle mich in meinem Körbchen sehr wohl, mag auch diesen Hund,
der sich um mich kümmert und mag auch jetzt schon viel lieber meine Milch trinken.
Durch die Nase bekomme ich jetzt auch schon sehr gut Luft. Bald bin ich über den Berg, sagt meine Pflegemama,
was auch immer das heißen mag - zum Berg steigen bin ich ja wohl noch zu klein, hm?
Ich habe schon sehr gut zugenommen. Bald wiege ich 350gramm. Ich habe Glück gehabt, das es die Tierhilfe gibt
und dort so viele nette Menschen mit helfen.
Putzen kann ich mich auch schon selber. Krabbeln geht auch schon ganz gut. Bald kommen meine ersten Laufversuche
und täglich fragen Menschen, wie es mir geht.
Und ich kann euch gar nicht genug für das danken, was ihr für mich tut. Nur durch eure Spenden ist es möglich,
mir den Besten Start in ein tolles Leben zu ermöglichen
Meine Zweifel sind wie weggeblasen, ich werde geliebt!
25. März - 31.März 2012 (Teil 3)
Weil ich nicht so gut trinken kann, bekomme ich jetzt öfter kleinere Portionen Milch.
Beim Tierarzt war ich auch schon. Dort habe ich eine Spritze bekommen, seit dem geht es mir schon viel besser.
Meine Augen sind geschwollen, das drückt ganz schön. Der Tierarzt sagte, das sich dort durch den Katzenschnupfen,
den ich anscheinend habe, Eiter gebildet hat.
Nun bekomme ich zu meiner Milch alle 2 Stunden auch noch kalte Kompressen auf meine Äuglein gelegt.
Bei Spritzen bin ich ganz tapfer und sage keinen Mucks. Ich weiß ja, dass es mir danach viel besser geht.
Meine Pflegemama hat Angst um mich.
Sie denkt, das ich es vielleicht nicht schaffen könnte zu überleben oder das ich sogar blind sein könnte.
.Aber Hey, so einen echten Kerl wie mich haut so schnell nichts um und am 8. Tag habe ich denn meine Äuglein geöffnet.
Und ich werde sehen können!
24. März 2012 (Teil 2)
Gäähn...Das war eine Nacht, alle zwei Stunden wurde ich geweckt und mit leckerer Aufzuchtsmilch gefüttert.
Mein Bauch ist kugelrund und wird nach jedem Trinken schön massiert
und ich bekomme eine ordentliche Portion Streicheleinheiten.
Eine warme Zunge schlabbert über meinen Körper, wie ich in Zukunft erfahren werde, von einer netten Hundedame -na, ob die wohl weiß, das ich ein kleiner Kater und kein Hundewelpe bin?
Es scheint ihr auf jeden Fall nichts auszumachen, so wie sie mich umsorgt.
Immer hat sie ein Auge auf mich und kann gar nicht genug davon bekommen, mich abzuschlecken.
Das ist schööön, sage ich euch.
23. März 2012 (Teil 1)
Einen Tag bin ich alt - meine Mutter kam nicht mehr zurück... Ich hatte Durst und fühlte mich einsam.
Ein Funken Liebe, Menschen und Fellnasen die an mich glauben habe ich wohl nicht verdient...Ich habe Angst..
Es ist niemand da der mir hilft. Ich will Leben, ich will Liebe, ich will Geborgenheit...
Ich brauche jemanden, der mir hilft... Noch bin ich blind und taub, noch nichtmal eine Hand voll..
ich höre diese Schritte noch nicht, die auf mich zukommen und auch höre ich die liebe Stimme nicht die sanft auf mich
einspricht und sich darum kümmert,
das mir geholfen wird. Meine Geschwister und ich werden von Herr`n Weilharter abgeholt und an einen sicheren Ort gebracht.
Eine warme, vorsichtige Hand legt sich um meinen Körper und bettet mich in ein warmes Körbchen. Streicheleinheiten verwöhnen mich und ich bekomme zu Trinken -ich fühle mich besser.
Heute muss ich umziehen - ich habe Schnupfen und meine Menschen haben Angst, das ich meine Geschwister anstecken könnte.
Ich miaue ganz laut und habe Bauchschmerzen, das Trinken fällt mir schwer, wo ich doch so schlecht Luft
durch die Nase bekomme.
Meine neue Katzenmama holt mich mit einem warmen Bettchen ab. Ich danke meiner ersten Mama Rita und auch Christina
für alles was sie für mich getan haben. Ich werde euch das NIE vergessen.
Es ist eine sternenklare Nacht - ich werde Sternchen getauft.
Paulibär leidet an einem chronischen Katzenschnupfen und wird für sein ganzes, hoffentlich langes Leben von der Tierhilfe Wolfsburg e.V unterstützt. Ihre Spenden machen es möglich. Vielen Dank!
Hallo Du.............
Mein Name ist Paul, oder wie meine Pflegemami öfters zu mir sagt: Kleiner Paulimann, Paulibär oder Schnuddelbärchen ach lauter solches Zeugs sagt sie immer.
Ich wurde gefunden oder besser gesagt "wir" wurden gefunden, denn ich habe noch viele Geschwister. Was mit unserer Mami passiert ist, wissen wir nicht. Viele schlimme Erinnerungen sind weg. Meine Pflegemami Rita erzählt anderen tierlieben Menschen immer, wie krank ich war. Aus meinen Augen und aus meiner Nase kam Eiter. Eins meiner Geschwisterchen ist sogar daran gestorben.. Katzenschnupfen nannte es der Tierarzt.
Ich wog damals kaum 200g und konnte nichts alleine...Mein Atmen glich eher einem Pfeifton und so kam es das ich für 2-3 Wochen Paul Pfeiffer hieß...Ein F vor dem Ei, 2 dahinter...
Was soll ich lange erzählen, ich hatte eine wunderbare Heizdecke, einen guten Doktor und qualifiziertes Personal! Viele Dinge waren auch immer super lästig...Augen auswaschen, Augensalbe rein, Tee trinken, bittere Medezin in die Schnute, mit einem feucht warmen Lappen Ganzkörperpflege, Spritze und Infusion beim Arzt, das alles war echt nicht toll!!! Doch es kam auch immer ein angenehmerer Teil nach dieser ganzen Prozedur: Fressen. Hmmm, lecker - ich lieeebe fressen. Dieses gab es anfangs als Brei in einer Spritze aufgezogen *schnurr*. Wenn ihr jetzt glaubt das war schon alles, na dann lest mal weiter.
Also, was macht eine richtige Katzenmami anschließend? RICHTIG, Bauch und Popomassage. Das "Endergenbis" war ja auch wichtig! Leute, wie soll ich`s nur sagen...Ich wußte garnicht das ein Mensch sich darüber freuen kann...O.k. genug davon.
Ich hab den größten Kampf am Anfang meines Lebens geschafft.
Wenn ich sprechen könnte würde ich allen die mir geholfen haben danken, naja dem Doc halt auch...Und die süßen lieben Tierarzthelferinnen, alle haben sie immer mit mir geflirtet und ich mit ihnen. Hab ja schließlich einen Ruf zu verlieren und hab`beim Doc immer den großen "Max" raushängen lassen, ja keinen Mucks von mir geben und so. Das Interesse an den Mädels ist aber auf einmal nicht mehr so groß, ich bin jetzt nur noch ein halber Kater. Mädels, Pech gehabt...Aber was macht eigentlich die kleene Blonde vom Doc so..?
die Temperaturen sind schon frühlingshaft milde und wir bereiten uns jetzt schon auf den kommenden Frühling vor. Dann werden wieder unzählige kleine Kätzchen geboren, die nicht immer das Glück haben, in einem behüteten Zuhause das Licht der Welt zu erblicken. Wir helfen den wild geborenen Kätzchen, indem wir sie in Pflegefamilien unterbringen, impfen lassen und ein schönes Zuhause für sie suchen. Die freilaufenden Katzenmütter lassen wir kastrieren.
Das alles ist mit Kosten verbunden und darum bitten wir Sie um Spenden.
Wir danken Ihnen im Namen der Tiere
Spendenkonto:
Tierhilfe Wolfsburg e. V.
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
BLZ 269 513 11
Konto 00 11 066 107
Tiertafel Wolfsburg und Tierhilfe Wolfsburg e. V. arbeiten zusammen
Nach vieljähriger Tätigkeit im Bereich Tierschutz
dabei umfangreicher Hilfe in Notfällen durch die Mitwirkung
beim bundesweiten Tierschutz-Notruf kam es zu der Idee,
in Wolfsburg eine Tiertafel zu eröffnen. Am 02.04.2008
wurde dann gemeinsam mit der Tiertafel Deutschland
eine Ausgabestelle unter Leitung von Inge Schiefelbein aufgemacht.
Unterstützung gab es für Tierhalter in schwierigen
sozialen Situationen, die durch Hilfebescheide wie
Harz IV belegt werden mussten, aber auch Menschen mit
einer kleinen Rente konnten die Hilfe in Anspruch nehmen .
Diese Ausgabestelle lief dann auch bis zum Mai 2011
mit ständig wachsendem Kundenstamm. Es standen über
300 Kunden in der Kartei, dies bedeutet, dass in etwa die
doppelte Anzahl von Tieren kostenloses Futter regelmäßig
erhalten hat.
Hund, Katze, Kaninchen, Vogel , Maus und es gab nicht nur Futter,
auch Zubehör, wie Leinen, Halsbänder, Decken, Körbe, Vogelkäfig
Hamsterhäuschen und vieles mehr konnten ausgegeben werden.
Spender sind verschiedene Firmen und natürlich auch
viele private Tierfreunde und einige Tierärzte. Leider
wurde dann der Raum für die Ausgabestelle wegen
Veränderung der Eigentumsrechte gekündigt. Seit dem wird wieder
ein Raum für eine Ausgabestelle gesucht, was sich etwas schwierig gestaltet,
weil finanzielle Mittel nur in geringem Umfang vorhanden sind.
Tierfreunde, die für den Raum als Mietpaten regelmäßig
monatlich gespendet haben, sind auch weiterhin bereit, einen kleinen Beitrag zu leisten.
Zurzeit wird Futter an ehemalige Kunden mit dem Auto verteilt, allerdings werden so nicht mehr alle Kunden erreicht. In zwei Lagern befinden sich jetzt
die Futtermittel der Tiertafel.
Auch wenn es in erster Linie um Hilfe für die Tiere geht, wird dabei auch den Menschen geholfen, damit sie ihre geliebten Haustiere nicht abgeben
müssen. Und darunter würden Mensch und Tier leiden.
Zwischenzeitlich hat sich die Wolfsburger Tiertafel als Aktionsgemeinschaft mit der Wolfsburger Tierhilfe e. V. zusammengeschlossen. Die Wolfsburger Tierhilfe e. V. unterstützt die Tiertafel durch aktive Mithilfe bei der
Futterbeschaffung und auch bei der Raumsuche.
Tiertafelfreunde unterstützen die Tierhilfe bei Tiernotfällen unter anderem auch durch Aufnahme von Notfalltieren auf Pflegestellen. Das kleine
Tiertafelteam hat viel Erfahrung im Tierschutzbereich.
Leiterin ist weiterhin Inge Schiefelbein, die durch langzeitige Tierschutzarbeit, insbesondere der Tiervermittlung und der Notfallhilfe auch kompetente
Ansprechpartnerin für jeden Tierhalter ist.
Die Tiertafel ist zu erreichen unter 0173-8278260, sei es um eine Spende abzugeben, oder einen tierischen Notfall zu melden.
Tierischer Schirmherr ist der Neufundländer Sidney-Bär (Eigentümer Züchterehepaar Schrader). Das ehemalige VFL-Maskottchen, ist ein treuer Helfer bei der Spendensuche.
Tierquäler töten Meerschweinchen und stechen auf Kaninchen ein
Am Sonntagabend gegen 20 Uhr erreichte unseren 1. Vorsitzenden der Notruf der Polizei Wolfsburg. In einer Westhagener Schule wurden die Käfige von Kaninchen und Meerschweinchen aufgebrochen und die Tiere wurden gequält. Zusammen mit der Polizei war Herr Weilharter am Tatort. Das Meerschweinchen war tot, es wurde erwürgt, das Kaninchen mit Stichen gequält. Herr Weilharter brachte das schwer verletzte Kaninchen zur Tierarztpraxis Kaltenbrunn. Dort wurde festgestellt, dass das Tier ausgehungert ist und viele Stichverletzungen hat. Es wird in der Praxis Kaltenbrunn versorgt, ob es überlebt, ist fraglich.Für diese sinnlose und grausame Tat an hilflosen Lebewesen gibt es keine Entschuldigung
und macht uns sprachlos ob der Gewalt und Grausamkeit der Täter/Menschen.
Am Samstag Nachmittag erreichte den 1.Vorsitzenden Sven Ulf Weilharter von der Tierhilfe Wolfsburg e. V. der Hilferuf eines frisch vermählten Ehepaares, welches eine eingeklemmte und verletzte Graugans gefunden hatte.
Sie steckte zwischen einem Zaun und einer Steinmauer in der Allessandro-Volta-Straße auf ca. 10 cm Breite fest. Mit Hilfe der Berufsfeuerwehr konnte glücklicherweise die eingeklemmte Graugans aus ihrer misslichen Lage befreit werden.Nach der Erstversorgung und Röntgen der blutenden Gans in der Praxis Dr. Schweizer setzte Weilharter eine fröhlich quakende Graugans wieder ins Wasser des Allersees.
Allen sei auf diesem Wege nochmals gedankt, die mitgeholfen haben ein Tierleben zu retten. „Es zeigt aber auch, wie wichtig es ist, die Tierhilfe Wolfsburg e. V. mit Spenden zu unterstützen, damit wir in der Tierhilfe noch mehr tun können“. sagt der 1. Vorsitzender Weilharter.
leider gehen seit Monaten kaum noch Spendengelder ein und damit wird es für uns immer schwieriger, in Notfällen den Tieren Hilfe zu leisten.
Wo andere die Hilfe verweigerten, hat unser Verein immer im Sinne der Tiere gehandelt und unbürokratisch geholfen. Doch um diese Hilfe leisten zu können, sind wir auf Spenden angewiesen.
Wir wissen nicht, warum die Spendenbereitschaft bei den Wolfsburger Bürgern nachgelassen hat. Wir wissen aber, dass trotz Hilfe das Problem der streunenden Katzen, die von Menschen unkastriert ausgesetzt wurden nicht nachlassen. Gerade jetzt ist wieder die Zeit, in der viele Katzenbabys zur Welt kommen. Wir wissen auch, dass es dieses Problem gar nicht geben würde, wenn die Menschen verantwortungsbewusster handeln würden. Aber warum sollen die Menschen auch verantwortungsbewusst handeln, wenn selbst für den Gesetzgeber ein Tier noch wie eine Sache behandelt wird. Tierquälerei und das Töten der hilflosen Lebwesen wird kaum geahndet und Aussagen von Behörden „wer Katzen füttert, muss auch für die Folgekosten aufkommen“ helfen da auch nicht weiter. Das schreckt eher die wenigen, die sich um die ausgesetzten Tiere kümmern, noch ab, denn viele denken: „warum soll ich für dieKastration oder tierärztliche Versorgung eines Tieres aufkommen, das mir gar nicht gehört?“
Da ist es natürlich der einfachste Weg, eher wegzuschauen, als zu helfen.
In letzter Zeit haben wir immer wieder von sogenannten „Katzenhassern“ in unserer Region gehört, die Jagd auf die harmlosen Tiere machen, um sie zu töten. Wie feige und erbärmlich sind diese Menschen!
Um dieses grausame und sinnlose Töten zu verhindern, ist unser Verein da. Jedoch ist die ehrenamtliche Arbeit nicht so einfach, es liegen viele Steine im Weg:
fehlende finanzielle Unterstützung
Schwierige Kommunikation und Unterstützung der Behörden
Unterstützung seitens des Tierheims, um die Tiere unterbringen zu können, denn es ist nicht nur mit der Kastration getan, die Katzen müssen auch irgendwo untergebracht werden, bis man sie vermitteln kann.
Natürlich sind sehr scheue Katzen nicht unbedingt vermittelbar. Für diese suchen wir in der Region Bauernhöfe oder Familien, die diese Tiere als „Mäusefänger“ aufnehmen.
In vielen Städten gibt es Katzenkolonien, wo „wilde“ Katzen untergebracht und vonTierfreunden versorgt werden. Leider haben wir dafür in Wolfsburg noch kein offenes Ohr, geschweige denn, Hilfe gefunden.
Natürlich wird der Vorstand der Tierhilfe e. V. nicht einfach aufgeben. Wir werden weiterhin versuchen Spenden und Unterstützung auch von Firmen und großen Unternehmen zu bekommen. Wir werden weiterhin die Behörden „nerven“, um Verbesserungen und Änderungen zum Wohle der Tiere zu erlangen. In der „Wohlfühlstadt Wolfsburg“ sollen sich auch Tiere wohlfühlen und Wolfsburg soll nicht nur durch Architektur und Volkswagen herausragen, sondern auch durch optimale Tierhilfe, und zwar im Sinne der Tiere. Und Tierhilfe kostet nur einen Bruchteil von dem, was Glasdächer und Phaeno-Renovierung und vieles mehran Prestigeobjekten kosten.
Manchmal haben wir das Gefühl, dass Tierschützer gerade von den Behörden eher belächelt und nicht ernst genommen werden. Wenn jedoch die Kosten, die die Tierschutzvereine und Ehrenamtlichen tragen, von den Behörden selbst getragen werden müssten, würde man sicher deren Arbeit, ihren Einsatz und die Unterstützung der Spender mehr zu schätzen wissen.
Es gibt natürlich auch noch Argumente wie „Warum setzen sie sich für Tiere und nicht für Menschen oder Katastrophenhilfe ein?“ Für Menschen und Katastrophenhilfe gibt esregelmäßig große Spendenaufrufe im Fernsehen, es gibt Benefiz-Galas, bei denen Millionen Euro gesammelt werden. Im großen Spendentopf haben Tiere die kleinste Lobby, das Tier ist dem Menschen hilflos ausgeliefert und leider trägt meist der Mensch die Schuld am Tierleid.
Wir danken an dieser Stelle den Spendern, die uns regelmäßig, auch durch kleine Spenden helfen, obwohl sie selbst nicht viel haben. Und wir danken den Tierärzten, die uns unterstützen.
Täglich erreichen uns Hilferufe und nichts ist für uns schlimmer, hier nicht sofort helfen zu können, da das Geld knapp wird.Darum bitten wir Sie, weiterhin für die Tiere zu spenden - jeder Euro zählt.
Tierhilfe Wolfsburg e. V.
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
BLZ 269 513 11
Konto 00 11 066 107
Wir danken Ihnen im Namen der Tiere.
Tierhilfe Wolfsburg e. V.
Der Vorstand
Liebe Tierfreunde
Das Frühjahr naht und damit kommen wieder viele Katzenbabys streunender Katzen zur Welt.
Unser Verein ist bemüht, möglichst viele streunende Katzen zu kastrieren und im besten Fall in ein neues Zuhause zu vermitteln. Bis zur Vermittlung müssen diese Katzen jedoch untergebracht werden. Leider finden wir in unserer Region kaum Unterbringungsmöglichkeiten, da das Tierheim seit Monaten immer voll besetzt ist.
Darum ist es uns zurzeit nur möglich, die Katzen zu kastrieren, die wieder an ihrem Fundort ausgesetzt werden können. Dort müssen sie aber sicher sein und von ihren Findern beobachtet und gefüttert werden. Ideal wäre es, wenn wir Bauernhöfe in der Region finden, wo diese frei lebenden Katzen sich als Mäusefänger verdingen können, jedoch einen Platz in der Scheune oder in einem Stall haben, wo sie Schutz vor Regen und Kälte haben und wo Menschen ein wenig auf sie achten.
Die Tierhilfe Wolfsburg e. V. ist zuständig für Heimtiere in der Region Wolfsburg. Wir sind bemüht, alternative Unterbringungsmöglichkeiten für die Tiere zu finden, die vom Tierheim Wolfsburg nicht aufgenommen werden.
Für verwaiste Katzenbabys suchen wir vorsorglich Pflegestellen, wo die Kleinen aufgezogen und versorgt werden, bis sie alt genug für eine Vermittlung sind. Das geschieht in der Regel ab der 12. Woche und wenn die Kleinen die erste Impfung hinter sich haben.
In den Jahren 2009 und 2010 hat unser Verein über 350 frei lebende Katzen „von der Straße“ geholt, kastriert und tierärztlich versorgt. Das ist mit hohen Kosten verbunden und darum sind wir bzw. die Tiere auf Spenden angewiesen. Denn ohne die Hilfe der Tierfreunde können wir diese Hilfe nicht leisten.
Helfen können Sie auch mit einer Mitgliedschaft in der Tierhilfe Wolfsburg
e. V.
Wenn Sie weitere Informationen über unseren Verein und seine Arbeit möchten, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir sind jederzeit gerne bereit, Ihnen Antworten auf Ihre Fragen zu geben.
Es ist uns wichtig, dass der Verein und unsere Arbeit für jedes Mitglied und jeden Unterstützer transparent ist.
Spendenkonto:
Tierhilfe Wolfsburg e. V.
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
BLZ 269 513 11
Konto 00 11 066 107