Zu jung

Unsere Mama war noch so klein. Sie war noch so jung, so zierlich, selbst fast noch ein Baby.
Sie hatte genug mit sich selbst zu tun. Kaum die erste Geburt verkraftet, folgte die zweite und wir fünf Knirpse „miauten“ uns auf diese große, weite, grausame Welt.

Nach knapp 11 Tagen auf dieser Welt fühlten wir uns nacheinander schlapp.
Wir bekamen immer weniger zu trinken, hatten fürchterlichen Durst. Unsere kleinen Bäuche taten so furchtbar weh.
Es fiel uns immer schwerer zu atmen. Unsere Nasen kribbelten und die Augen, durch die wir langsam etwas sehen sollten, brannten und drückten vor Schmerz.
Wir würden es nicht schaffen. Wir würden verdursten. Wir hatten keine Kraft mehr zu kämpfen.
Mit dem letzten Fünkchen Mut und Kraft schrien wir uns die Seele aus dem Leib.

Eine liebe Frau nahm uns und brachte uns an einen sicheren Ort.
Endlich wurde es warm. Etwas Feuchtes wurde auf unsere Augen gelegt und langsam drang etwas Helles durch den Schleier, den wir ständig sahen und der Druck ließ nach. Der Eiter lief endlich aus unseren Augen….

Wir 5 befinden uns endlich auf dem Wege der Besserung.  Wir stürzen uns mittlerweile förmlich auf die Flasche.

1700g brachte unsere Mama bei der Kastration auf die Waage…

Wir hoffen, dass wir niemals mehr in unserem Leben so viel Leid erfahren müssen. Wir hoffen, das wir und alle anderen armen Seelen da draußen ein Leben ohne Qualen und Schmerzen leben dürfen.

Kastration verhindert Katzenelend.
Bitte lasst eure Katzen kastrieren!

Bitte spendet!
Alle Informationen zum Spenden, findet ihr auf unserer Spenden-Seite.