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Heute beginnt ihr neues Leben, denn…

heute waren wir erneut zur Hilfe bei einer Beschlagnahmung in einem Landkreis, den wir bewusst nicht nennen, um alle Beteiligten zu schützen. Unsere Zusammenarbeit mit den Veterinärämtern ist stets konstruktiv, weshalb wir in der Regel nun keine Orte mehr veröffentlichen.

So oft fragen wir uns: Wie fühlen sich diese kleinen Lebewesen eigentlich?

Die Menschen und die Tiere sind verbunden! Mit ihrem Zuhause, mit ihrem Alltag, mit ihren Ängsten, mit ihren Routinen. Und so war es auch hier.

Das, was wir heute gesehen haben, ist nicht aus Bosheit entstanden.

Nicht aus Gleichgültigkeit.

Nicht aus dem Wunsch heraus, Tiere zu vernachlässigen.

Es war, wie so oft… Überforderung!

Ganz menschliche, tiefe und ganz still gewachsene Überforderung.

Es ist wichtig, das nochmal festzuhalten und in Stein zu meißeln:

Hinter jedem Tier steht auch ein Mensch. Und manchmal sind diese Menschen einfach nicht mehr in der Lage, ihr Leben und das Leben der Tiere zu bewältigen.

Manchmal wussten sie es nicht besser, sie schafften es nicht besser… und fast immer haben sie Tränen vergossen, als wir da waren.

Auch Kinder und Jugendliche.

Solche Einsätze sind nie nur schwarz-weiß.

Es sind nicht nur die Fälle, in denen man laut wird oder schimpft. In denen man Albträume hat, ein Tier in einer Schublade, einem Kühlschrank, einem Ofen oder in einer kleinen Nische eines Zimmer zurückgelassen zu haben.

Es sind die Fälle, in denen man merkt, wie zerbrechlich Lebenssituationen sein können und wie schnell alles in winzige, funkelnde Scherben zerspringt, die schnell von Scheiße überzogen sind.

Bei einer Räumung, bei einer Beschlagnahmung gehen nicht nur tierische Schicksale durch unsere Augen, unsere Köpfe und unsere Herzen. Oft sagt man als Tierschützer, dass die Menschen einem egal geworden sind, aber eigentlich ist das fast immer gelogen.

Auch menschliche Schicksale liegen da… schwer, verwoben, verletzt.

Doch ein Satz bleibt immer wahr:

Ein Mensch kann sich Hilfe suchen.

Ein Tier nicht.

Und darum waren wir heute bei diesen Katzen.

Acht Katzen, die neben Parasiten und Schmerzen, neben dem ganzen Schmutz auf ihrem Fell auch Krokodiltränen einer jungen Frau mit sich bringen, die heute wahnsinnig mutig war.

Acht Katzen, die voller Flöhe sind.

Acht Katzen, die unkastriert sind.

Acht Katzen, von denen einige viel zu dünn sind.

Acht Katzen, von denen einige schlimme Augenprobleme haben.

Acht Katzen, die gelben, wässrigen Durchfall haben.

Acht Katzen, von denen einige kaum noch Fell haben.

Acht Katzen von noch einigen mehr.

Acht Katzen, die heute zusammengerollt und satt bei 2 Tierschutzvereinen untergebracht sind, die ihnen eine schöne Zukunft versprechen.

Danke an Vergessene Tierherzen 7Berge e.V. bei der Unterstützung für diese Tiere und für die Aufnahme von 4 Kätzchen.

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