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𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐫𝐞𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐡𝐭 𝐨𝐟𝐭 𝐧𝐮𝐫 𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦.

(Eine Momentaufnahme kurz nach der Rettung)

Ich glaube, ihr Menschen könnt euch gar nicht vorstellen, wie sich Hunger anfühlt, wenn er einfach nicht mehr weggeht.

Wenn der Bauch irgendwann nicht mehr knurrt, weil der Körper langsam aufgibt.

Wenn man seine Babys anschaut und nicht genug Kraft hat, sie zu versorgen.

Wenn jeder Tag einfach nur noch schwächer macht.

Ich weiß nur noch, dass ich irgendwann kaum noch stehen konnte.

Meine Babys lagen bei mir. Einige von ihnen wurden einfach still. Immer stiller. Und irgendwann wachten sie nicht mehr auf.

Dann kamen Menschen.

Leise Stimmen. Schnelle Schritte. Hände, die vorsichtig waren. Hände, die geholfen haben.

Und plötzlich musste ich keine Angst mehr haben.

Zum ersten Mal seit langer Zeit musste ich nicht überlegen, ob ich wieder Hunger haben werde.

Heute liege ich weich. Warm. Sicher.

Meine Babys schlafen satt neben mir.

Sie werden schwerer. Stärker. Wacher.

Und ich darf einfach nur in der Sonne liegen und spüren, wie sie meine Nase wärmt.

Ich muss nichts mehr erklären.

Nicht kämpfen.

Nicht überleben.

Nur ankommen.

Und wisst ihr, was das Verrückteste ist?

Da draußen gibt es so viele Menschen, die uns helfen wollen. Menschen, die uns gar nicht kennen und trotzdem teilen, spenden, Nachrichten schreiben und mit uns hoffen.

Wir hätten nie gedacht, dass sich plötzlich ein ganzes Dorf aus Herzen um uns bildet.

Danke, dass ihr hingeschaut habt.

Danke, dass ihr nicht müde werdet, unsere Geschichte weiterzutragen.

Denn genau deshalb leben wir noch.

Und vielleicht dürfen wir jetzt zum allerersten Mal lernen, wie sich ein richtiges Zuhause anfühlt.

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