Ich bin Echo.
Mit meinen vier Monaten hätte ich noch spielen, toben und die Welt entdecken sollen! Stattdessen kämpfte ich um jeden Atemzug. Mein Brustkorb fühlte sich an wie ein schwerer, nasser Sack, weil sich darin viel Wasser angesammelt hatte. Jeder Atemzug war ein Kampf gegen die Dunkelheit und die Zeit schien gegen mich zu arbeiten.
Ich wusste nichts von Zahlen und Monaten, aber ich wusste, dass ich sterben wollte und musste, obwohl meine Pfoten noch so winzig waren.
Die Menschen, die mich kannten, brachten mich in die Tierklinik, doch sie hatten nichts mehr, was sie geben konnten. Ihre Augen waren leer und müde, ihre Hände zitterten, als sie dem behandelnden Tierarzt sagten, sie wollten mich erlösen.
Ich verstand nicht, warum niemand an mich glaubte, warum niemand sah, dass ich noch so viel Leben in mir hatte. Ich konnte nicht miauen, dass ich leben wollte. Ich konnte nicht sagen: „Ich bin noch zu jung zum Sterben!“
Dann kamen Menschen, die mich nicht kannten, die mich nie versetzt hätten. Ein Verein, dessen Herz für alle schlägt, die keine Stimme haben. Innerhalb weniger Stunden organisierten sie eine Fahrkette, holten mich ab und brachten mich stundenlang in eine liebevolle Obhut. Ich erinnere mich an die warme Decke in meiner Transportbox, an das sanfte Murmeln der Helfer, die mir gut zuredeten.
Hier liege ich nun in einer Sauerstoffbox und mein kleiner Brustkorb hebt und senkt sich im Rhythmus der Infusionstropfen.
Diese Tropfen sind meine Rettung. Noch immer zittert jeder Muskel vor Schmerz und Angst, aber in ihrer Nähe kann ich spüren, dass Hoffnung möglich ist. Ich höre ihr leises Flüstern, ich spüre ihre Hoffnung. „Kämpf, kleiner Mann. Kämpf für das Leben.“
Ich bin nur eine kleine Katze, doch mein Name „Echo“ erzählt von der Kraft, die zurückkehrt, von der ganzen Kraft der Liebe, die niemanden vergisst. So wie der Schall im Wald nicht in der Dämmerung verklingt, so darf auch kein Leben einfach verwehen.
Jeder von uns, ob 4 Monate alt oder 14 Jahre, verdient eine zweite Chance. Ich kämpfe nicht nur für mich, sondern für all jene, die stumm leiden und unschuldig sind.
Bitte vergesst nicht wie wertvoll jeder Herzschlag ist.
Wenn wir unsere Stimmen erheben für die Schwächsten, dann klingt ein Echo der Menschlichkeit durch die Welt. Dieses Echo wird niemals verklingen, solange wir zusammenstehen und uns für die Leben einsetzen, die selbst nicht um ihr Leben bitten können.
Ich bin Echo und dank euch darf ich weiterleben.
Spenden sind wie folgt möglich:
Per Überweisung auf unser Bankkonto:
EMPFÄNGER – Tierhilfe Wolfsburg e.V.
IBAN – DE 61 2695 1311 0011 0661 07
BIC – NOLADE21GFW
BETREFF – SPENDE
Per PayPal an:
tierhilfe.wolfsburg@t-online.de
Bitte unbedingt „Geld an Freunde senden“ anklicken. Es fallen sonst Gebühren an, die von eurer Spende abgezogen werden und nicht an uns, sondern an PayPal gehen. Leider geht dadurch jedes Jahr sehr viel Geld verloren, das bei korrekter Übermittlung unseren Tieren zugute kommen würde.
Hinweis zu Spendenbescheinigungen:
Einzelspenden bis zu einem Betrag von 300 Euro können dem Finanzamt problemlos durch den entsprechenden Kontoauszug/Bankbeleg nachgewiesen werden. Wir wären euch sehr dankbar, wenn ihr von dieser Möglichkeit Gebrauch macht. Die Bescheinigungen auszustellen bedeutet einen großen administrativen und zeitlichen Aufwand.
Vielen Dank für Euer Verständnis!
