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Einsatzbericht: Rettung einer Katze aus einem Hochbunker in Hamburg

📍 Stresowstraße 121, 20539 Hamburg

Gestern wurde ein Hilferuf von Laura aus Hamburg in unserer Gruppe geteilt. Darauf folgten für uns viele Telefonate und ne furchtbar schlaflose Nacht…

Auf dem Dach eines Hochbunkers in Hamburg wurde eine Katze gesehen, die verzweifelt versuchte, einen Weg nach unten zu finden. Die Höhe des Luftschutzbunkers war lebensgefährlich. Ein falscher Schritt hätte tödlich enden können.

Leider konnte keine Institution vor Ort unterstützen. Ihnen waren die Hände gebunden. Die Feuerwehr wollte auch nur ausrücken, wenn jemand die Kosten für den Einsatz des Leiterwagens übernehmen würde.

Wir zögerten nicht und sagten zu.

Als alles organisiert war, war die Katze verschwunden. Für viele war die Sache damit erledigt. Für uns war klar: Sie ist da bestimmt noch irgendwo…Sie ist irgendwo in diesem Gebäude. Und sie kommt dort nicht alleine wieder heraus.

Was folgte, war ein Einsatz voller Hürden, voller Organisation, voller Missverständniss und leider auch voller Unverständnis.

Immer wieder wurden wir am Telefon gefragt:

„Wollt ihr euch das wirklich antun?“

„Für nur eine Katze so ein Aufwand?“

„Die kommt da doch schon alleine runter.“

Und jedes Mal haben wir geantwortet:

Ja. Wir wollen das. Und ja, es ist das wert.

Weil jedes Leben zählt.

Laura hatte sich vorher schon stundenlang die Finger wund telefoniert. Sie hat jede Stelle kontaktiert, jede Möglichkeit ausgeschöpft und doch nirgendwo Hilfe bekommen.

Immer wieder Ablehnung. Immer wieder „Da können wir nichts machen.“

Und immer wieder diese eine Frage: Ob es das alles überhaupt wert ist.

Auch die Feuerwehr machte deutlich: Ohne eine verbindliche Zusage zur Kostenübernahme würde kein Einsatz stattfinden.

Niemand konnte uns sagen, was dieser Einsatz am Ende kosten wird. Aber wir wussten: Wenn wir helfen wollen, müssen wir diese Verantwortung übernehmen.

Und wir haben erneut zugesagt.

Für diese eine Katze.

Claudia hat das alles keine Ruhe gelassen. Sie fuhr nochmal hin und aus einem anderen Blickwinkel konnte sie die Katze wieder entdecken. Dann ging alles ganz schnell.

Kim hat eine Falle organisiert, ist sofort losgefahren und war vor Ort. Mit einer ganzen Stunde Anfahrt. Ohne Zögern und einfach weil ein Leben in Gefahr war. Im Auftrag der Tierhilfe Wolfsburg e.V. hat sie die Kostenübernahmeerklärung ausgefüllt und damit überhaupt erst möglich gemacht, dass dieser Einsatz starten konnte.

Auch Sandra ist sofort losgefahren, um Laura, Kim und Claudia vor Ort zu unterstützen.

Viele sagten, die Katze käme schon alleine wieder runter.

Nope….

Nicht aus dieser Höhe.

Nicht aus diesem Gebäude.

Nicht aus dieser Situation.

Und wir hatten recht.

Nach unzähligen Telefonaten, Organisation, Warten, Hoffen und Bangen kam der Moment, auf den wir alle gehofft haben:

Die Katze konnte gesichert werden.

Sie lebt. 🐾❤️

Heute wissen wir:

Manchmal braucht selbst ein kleiner Superheld Hilfe.

Denn unsere gerettete Katze heißt nicht umsonst nun Batman.

🦇 Du-dü-dü-dü-dü-dü-dü…

Sind gespannt was der Einsatz kostet. Wir haben das nämlich alle natürlich kostenlos gemacht ❤

Unterstützt du uns?

Eure Tierhilfe Wolfsburg e.V.

Danke an Kim, Laura, Claudia und Sandra !!!

Spenden sind wie folgt möglich:

Per Überweisung auf unser Bankkonto:

EMPFÄNGER – Tierhilfe Wolfsburg e.V.

IBAN – DE 61 2695 1311 0011 0661 07

BIC – NOLADE21GFW

BETREFF – SPENDE

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