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Laborkatzen

Wusstest du, dass auch in Deutschland weiterhin Katzen in der Forschung eingesetzt werden?

Diese 20 Katzen stammen aus einem deutschen Tierversuchslabor.

Nach Abschluss der vorgesehenen Versuchsreihen wurden sie zur Vermittlung freigegeben.

Jetzt suchen sie ein Zuhause.

Wichtig:

Tierversuche sind in Deutschland gesetzlich geregelt durch das Tierschutzgesetz (§§ 7–9) sowie die EU-Richtlinie 2010/63/EU.

Sie dürfen nur durchgeführt werden, wenn

– eine wissenschaftliche Begründung vorliegt,

– keine geeignete Alternativmethode verfügbar ist,

– und eine behördliche Genehmigung erteilt wurde.

Es gilt das sogenannte „3R-Prinzip“:

Replace (Ersetzen):

Tierversuche sollen durch andere Methoden ersetzt werden, wann immer das wissenschaftlich möglich ist zum Beispiel durch Zellkulturen, Computersimulationen oder künstliche Gewebemodelle.

Reduce (Reduzieren):

Es dürfen nur so viele Tiere eingesetzt werden, wie für die jeweilige Fragestellung unbedingt notwendig sind.

Refine (Verbessern):

Die Haltungsbedingungen und Versuchsabläufe sollen so gestaltet werden, dass Schmerzen, Stress und Belastungen für die Tiere möglichst gering bleiben.

Jährlich werden in Deutschland mehrere Millionen Tiere für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt.

Katzen machen dabei nur einen sehr kleinen Anteil aus.

Aber diese 20 sind keine Statistik.

Sie möchten endlich ankommen….

Woher stammen eigentlich Labortiere?

Versuchstiere stammen in der Regel aus Spezialzuchtbetrieben oder aus institutseigenen Zuchten.

Die Nutzung von Tierheimtieren oder Straßenfängen ist in Deutschland übrigens nicht zulässig.

Herkunft und Verwendung unterliegen Dokumentations und Kontrollpflichten.

Wenn Tiere nach Abschluss der Versuche gesundheitlich geeignet sind und keine rechtlichen Gründe dagegensprechen können sie zur Vermittlung freigegeben werden.

Diese 20 Katzen haben glücklicherweise diese Chance bekommen.

In welchen Bereichen werden eigentlich speziell Katzen eingesetzt?

Wenn Katzen in der Forschung eingesetzt werden, geschieht dies meisteny in spezialisierten Bereichen wie:

– Neurowissenschaft

– Augen und Sehforschung

– Herz-Kreislauf und Physiologieforschung

– Infektions- und Immunforschung

– Veterinärmedizinische Forschung

Welche konkreten Untersuchungen einzelne Tiere durchlaufen haben ist aber nicht öffentlich zugänglich.

Was unsere Kätzchen jetzt brauchen:

Alle 20 Katzen suchen ein schönes Zuhause in reiner Wohnungshaltung.

Geduld. Stabilität. Verlässliche Menschen…

Sie sind alle super verschmust!

Und sie slle bekommen jetzt die Chance, einfach Katze zu sein.

Tierversuche sind auch in Deutschland Realität unter strengen gesetzlichen Vorgaben und somit auch unter Schutz des Tierschutzgesetzes. Einige Firmen verlegen deshalb ihre Standorte ins Ausland. Dort herrschen schlechtere Bedingungen für die Tiere aber die Kosten sind geringer und die Auflagen deutlich kleiner.

Heute startet für 20 Katzen ein neues Leben. Sie sind zwischen 2 und 5 Jahren alt.

Willkommen Alonso, Anouk, Birdy, Dori, Frieda, Fussig Julchen, Greta, Holly, Jonny, Loki, Louise, Lutz, Marry, Melody, Nala, Nanni, Pettersson, Selma, Sue und Xena.

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Einzelvorstellungen folgen 🙂

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