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…und dann bin ich nicht mehr gegangen.

Ich bin geblieben.

Ich weiß nicht genau, wie lange ich in dieser Box lag, mit dem leisen Rauschen um mich herum.

Mit diesen Händen, die immer wieder nach mir geschaut haben.

Aber irgendwas hat sich langsam verändert. Ich war nicht mehr ganz weg.

Ich habe Stimmen gehört und ich habe gespürt das jemand da ist und ich nun nicht mehr alleine bin.

Und heute haben sie gesagt, ich darf gehen.

Nicht nach draußen und zurück in den Hunger. Da muss ich niemals mehr sein.

Sondern zu den Menschen, die mich nicht aufgegeben haben.

Ich bin jetzt erstmal stabil.

Aber mein Körper ist noch lange nicht fertig mit kämpfen.

Sie haben herausgefunden, warum mein Kopf so verrückt gespielt hat.

Warum ich nichts mehr sehen konnte.

Warum ich einfach weggetreten bin.

Meine Leber macht ihren Job irgendwie nicht richtig.

Einen Lebershunt nennen sie das.

Und plötzlich ergibt alles hier Sinn.

Der Hunger.

Die Schwäche.

Dieses Gefühl, als würde ich ganz langsam verschwinden.

Jetzt bekomme ich spezielles Futter und Medikamente.

Sie geben mir etwas, das meinem Körper hilft, das Gift loszuwerden,

das mich von innen krank macht.

Ich muss jetzt zunehmen.

Kraft sammeln.

Aufholen, was ich nie hatte.

Und wisst ihr was?

Heute haben sie gesagt, ich sehe schon ganz anders aus.

Ein bisschen mehr Katze und n bisschen weniger Schatten.

In drei Wochen muss ich wieder zurück.

Dann schauen sie mit einem CT ganz genau in mich hinein.

Und wenn mein kleiner Körper stark genug ist werde ich operiert.

Damit ich leben kann.

Die Menschen, die mich tragen, die mich füttern, die mich nicht loslassen

haben gestern schon über 1000€ unterschrieben, damit ich überhaupt hier stehen darf.

Und für das, was noch kommt brauchen wir nochmal ungefähr 5000€.

Ich weiß, das ist viel.

Aber ich bin genug.

Ich bin ein kleiner Kater der fast gestorben wäre und jetzt noch einmal die Chance bekommen hat.

Wenn ihr möchte dann geht diesen Weg mit mir.

Ein kleines Stück vielleicht?

Mit euren Gedanken oder vielleicht auch mit einer Spende.

Ich verspreche euch, ich gebe alles.

Ich bin Herr Schmorkel.

Und ich fange gerade erst an zu leben.

Fortsetzung folgt…

(und wir hoffen, sie wird eine gute sein)

Per Überweisung auf unser Bankkonto:

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