SCHAU HIN. NICHT WEG.
Keine Schlagzeile und kein Einzelfall.
„Nur“ eine Stadttaube, die zwischen Vergrämungsspitzen ihr Leben verloren hat.
Für viele Menschen ist sie „nur eine Taube“.
Für uns war sie ein Lebewesen!
Sie konnte Hunger spüren. Sie konnte Angst spüren. Sie wollte leben.
Unsere Mitglieder sind fast täglich in der Wolfsburger Innenstadt unterwegs. Wir sammeln verletzte und tote Tauben ein, versorgen Tiere mit eingeschnürten Füßen und werden regelmäßig von Ladeninhabern und Passanten um Hilfe gebeten.
Wir zeigen dieses Bild nicht, um zu schockieren.
Wir zeigen es, weil Wegsehen nichts verändert.
Es gibt Städte, die schon andere Wege gehen mit betreuten Taubenschlägen, kontrollierter Fütterung und Eiertausch.
Auch wir wünschen uns, dass noch mehr Städte sich mit diesen Möglichkeiten auseinandersetzen.
Bis dahin werden wir weiter helfen. Tag für Tag. Tier für Tier.
Wir laden alle Menschen ein, hinzusehen.
Denn Mitgefühl beginnt dort, wo Gleichgültigkeit endet.
SCHAU HIN. NICHT WEG.

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