Sein Platz bleibt leer đŸ˜Ș – In Gedenken an H. B. (Chef) ❀

Diese (sehr lange) Geschichte zu schreiben, fiel uns besonders schwer
 Zu nahe geht uns das alles. Aus WertschĂ€tzung fĂŒr einen besonderen Menschen war es uns wichtig, die richtigen Worte zu finden. Der Tod gehört zum Leben dazu. Jedoch ist es manchmal schwer zu ertragen, dass etwas fĂŒr immer vorbei ist und ein StĂŒck Geschichte bleibt. Menschen gehen, vieles verĂ€ndert sich, wird ausradiert
 möchte man es doch festhalten und stellt dann fest, dass dies unmöglich ist. Das macht traurig


Ein schöner, alter großer Hof in einem Wolfsburger Dorf, einer der letzten, die noch ĂŒbrig sind. Sogar Schleiereulen gibt es hier noch. Von Geburt an war er das Zuhause eines von uns sehr wertgeschĂ€tzten Menschen und jahrelang auch das Zuhause dieser und weiterer Katzen, die wir euch heute vorstellen. Einige Miezen verschwanden im Laufe der Zeit spurlos, einen Kater fand man anderenorts ausgesetzt wieder, einige wurden leider ĂŒberfahren, manche sogar vergiftet. Statt dem Ă€lteren, liebenswerten und anderen Menschen gegenĂŒber auch stets hilfsbereiten Hofbesitzer seine UnterstĂŒtzung anzubieten, die Katzen – die zum Teil einfach dort ausgesetzt wurden – einzufangen und zu kastrieren, erstatteten unliebsame Nachbarn vor einigen Jahren sogar Anzeige.

Vor fĂŒnf Jahren wurden wir auf die KĂ€tzchen aufmerksam, besuchten den Hof und boten dem freundlichen Mann unsere Hilfe an, die sehr dankbar angenommen wurde. Ein kleines Abenteuer begann. Einige Wochen hatten wir damals auf dem Hof zu tun. Der alte Herr half uns tatkrĂ€ftig dabei, seine Katzen fĂŒr die Kastrationen einzufangen. Das war gar nicht so einfach, doch zu ihm hatten sie Vertrauen. Teilweise konnten wir sie mit Lebendfallen fangen. Die cleversten unter ihnen jedoch machten darum einen riesigen Bogen, so dass einige Fangaktionen im Haus in der urigen KĂŒche des Katzenliebhabers stattfanden. So gelang es am Ende schließlich – nicht zuletzt mit seiner großartigen UnterstĂŒtzung – alle zu kastrieren. FĂŒr seine Tiere hielt er in der KĂŒche liebevoll einige Sessel und StĂŒhle am warmen, nostalgischen Ofen bereit. Gerne wĂ€rmten sich die FellbĂŒndel im Winter dort auf. Er erzĂ€hlte uns, dass er stets morgens frĂŒh um Viertel nach sechs aufstehe. Die Tiere wĂŒrden frĂŒh morgens und am frĂŒhen Abend gefĂŒttert, im Sommer saß der alte Herr tagsĂŒber gerne draußen auf dem Hof in seinem Sessel unter dem Schauer. Dann zog er sich feine Baumwollhandschuhe an. Das Vertrauen einiger Katzen war so groß, dass sie ihm jeweils auf den Schoß sprangen und sich von ihm streicheln ließen. Es war schön anzusehen wie der bescheidene Mann sich um seine Tiere sorgte und sich um sie kĂŒmmerte. Sein Hof und seine Katzen waren sein Leben. Besucher gesellten sich oftmals zu ihm, um einen kleinen Schnack zu halten.

Bei unseren damaligen Fangaktionen durften wir die Kitten mitnehmen. Sie kamen in gute HĂ€nde. Auch einen Kater, der nur kurze Zeit nach seiner notwendigen Augen-OP und der Kastration spurlos vom Hof verschwand und erst drei Monate spĂ€ter von aufmerksamen Menschen dank seines Mikrochips wieder aufgefunden wurde, durften wir damals vermitteln. Er erfreute sich bei unseren Besuchen an den Fotos seines Katers im guten neuen Zuhause. „Der darf sogar auf dem Sofa liegen, der hat es gut getroffen!“

Der liebe Katzenfreund war uns in den wenigen Wochen unserer Fangaktion so sehr ans Herz gewachsen, dass wir ihn auch in den folgenden Jahren weiterhin immer mal wieder auf seinem Hof besuchten, ein wenig plauderten und auch mal Futterspenden fĂŒr seine Tiere vorbei brachten. Im Sommer saß er wie gewohnt draußen auf seinem Sessel unter dem Schauer und erzĂ€hlte uns aus seinem langen Leben, das er von Geburt an auf dem Hof mit vielen Tieren verbrachte. Pferde waren frĂŒher seine Leidenschaft. Viele Abzeichen an der StalltĂŒr erinnern an diese Zeit. Er wusste uns Geschichten aus dem Dorf zu erzĂ€hlen und unterhielt sich mit uns ĂŒber das aktuelle Weltgeschehen, ĂŒber das er stets gut informiert war. Im letzten Jahr durfte er noch seinen 85. Geburtstag feiern. „Dass ich einmal so alt werde, hĂ€tte ich nicht gedacht
“, sagte er uns noch im letzten Sommer kurz nach seinem Geburtstag. Ein stolzes Alter
 und doch wĂŒnschte man sich, dass es wohl immer so weiter gehen möge. Hundert sollte er werden und weiter fĂŒr seine Katzen sorgen können.

Doch es kam anders. Im Januar mussten wir leider aus der Zeitung erfahren, dass unser Freund nicht mehr bei uns ist. Wir nahmen uns vor, Kontakt zur Familie aufzunehmen, stand es fĂŒr uns doch insgeheim schon lange fest, dass wir uns um seine Tiere kĂŒmmern wĂŒrden, sollte er dies nicht mehr können. Noch bevor wir dazu kamen, wurden wir am 12. Januar um UnterstĂŒtzung gebeten.

So erfuhren wir, dass er im Dezember bereits ins Krankenhaus kam und es ihm leider nicht mehr vergönnt war, in sein geliebtes Zuhause zurĂŒckzukehren… Die Katzen wurden zwar fĂŒrsorglich von Angehörigen und Freunden versorgt, aber es war nicht dasselbe. Sie warteten stets vor seiner HaustĂŒr auf IHN, um es sich wie gewohnt in seiner KĂŒche am warmen Ofen gemĂŒtlich zu machen und von der draußen herrschenden klirrenden KĂ€lte aufzuwĂ€rmen. Doch er kam nicht. Auch sein Platz draußen auf dem Sessel blieb leer. Niemand mehr, bei dem sie auf den Schoß springen konnten, der ĂŒber ihr Fell strich, niemand mehr, der ihnen die Augen auswischte, denn einige hatten Probleme mit den Augen.

Wir ĂŒbernahmen ab Mitte Januar schließlich das FĂŒttern und versprachen, die Katzen einzufangen und medizinisch zu versorgen und anschließend in gute HĂ€nde zu vermitteln. Wir fĂŒhlten uns dem Hof und dem Menschen schon lange verbunden und wollten das stille Versprechen, das wir ihm seit langem gegeben hatten, nun einlösen.

So fahren wir seitdem nun morgens und abends zum Hof, um die Tiere zu versorgen. Nach wenigen Tagen kamen sie bereits in freudiger Erwartung auf das leckere Futter, das wir mitbrachten, angelaufen, sobald wir auf dem Hof ankamen. Einige ließen sich sogar nach kurzer Zeit schon streicheln. Als der schlimme Frost im Februar kam, froren das Futter und Wasser im Stall bereits nach wenigen Minuten ein. Die Tiere froren, Eile war geboten. Wir versuchten, die Katzen zĂŒgig zu sichern, was gar nicht so einfach war.
Denn das Vertrauen schwand mit jeder gefangenen Katze mehr und mehr. Die schlauen und miteinander sehr sozialen Katzen bemerkten offensichtlich, dass ihre Artgenossen nach und nach fehlten. Doch das Einfangen war unausweichlich, sie konnten dort so nicht bleiben.

Schnell stellte sich außerdem heraus, dass alle Miezen Zahnprobleme haben. Das sah man ihnen leider so nicht an, denn Katzen verstehen es recht gut, ihr Leiden zu verstecken. Einige, deren Augen das Herrchen stets liebevoll sĂ€uberte, hatten zudem ein Entropium (die Augenlider kippten nach innen und die Wimpern scheuerten so auf der Hornhaut). So lange Herrchen die Augen sĂ€uberte, erschien es nicht so schlimm. Nachdem jedoch einige Wochen niemand mehr die Augen reinigen konnte, vereiterten diese zunehmend und es war dringend Handlungsbedarf.

Schnell wurde uns klar, dass wir hier einige Tausend Euro in die Hand nehmen mĂŒssten, um den Tieren die medizinische Versorgung zukommen lassen zu können, die sie benötigen. Daher bitten wir euch heute fĂŒr die acht Miezen um eure UnterstĂŒtzung. Spendet bitte fĂŒr diese MĂ€use, damit alle gesund weiterleben können:

Frieda

Die erste sĂŒĂŸe weiße Maus konnten wir am 17. Januar sichern. Wir nannten sie Frieda. Frieda wurde von uns damals am 04.08.2016 kastriert. Bei der Kastration war sie noch jung und gesund. Nach dem Fangen war sie ganz lieb und ließ sich nun sogar gleich streicheln. Trotzdem muss man ein wenig aufpassen, weswegen sie nicht zu kleinen Kindern sollte, Kinder ab 12 wĂ€ren wohl in Ordnung. Frieda war sehr dĂŒnn, was man ihr so Ă€ußerlich jedoch nicht gleich ansah. Die vorhandenen Parasiten erklĂ€rten ihren schlechten Allgemeinzustand, auch hatte sie einen richtig schlimmen SchnupfenrĂŒckfall bekommen. Wir ließen ihr Blut untersuchen, was sogar okay war. Nachdem sie sich etwas stabilisiert hatte, ließen wir in einer ersten OP einen Teil der ZĂ€hne entfernen, die leider wirklich sehr ĂŒbel dran waren. Ihr Schwanz wies eine frische Verletzung auf, die ebenfalls medizinisch versorgt wurde. Da uns bei Frieda ein Husten auffiel, wurde sie zur Sicherheit auch noch geröngt. In einer zweiten OP am 4. Februar wurden weitere fĂŒnf schlimme ZĂ€hne entfernt, leider musste dann auch die Schwanzspitze amputiert werden. Sie bekam Schmerzmittel und Medikamente. Inzwischen geht es Frieda gut und sie kann bald vermittelt werden.

Chef

Der weiße plĂŒschige Kater war der Liebling des Hofbesitzers. Seine Augen wurden von Herrchen immer gesĂ€ubert. Von ihm ließ er sich das gefallen. Dadurch, dass dies viele Wochen ausblieb, entzĂŒndeten sie sich und eiterten stark. Wir konnten ihn am 26. Januar endlich sichern und medizinisch versorgen. Auch Chef brauchte mehrere Operationen. Parasiten plagten ihn natĂŒrlich auch. Am Tag des Einfangens wurden ihm zunĂ€chst 5 schlimme ZĂ€hne gezogen. Da er ein beidseitiges Entropium hatte, mussten auch beide Augen operiert werden, um ihm ein dauerhaft schmerzfreies Leben zu ermöglichen. In der zweiten OP wurden dann die restlichen kranken ZĂ€hne gezogen. Die Blutuntersuchung war auch bei Chef ganz okay. AnfĂ€nglich hat er es nicht verstanden, was ein Katzenklo ist. Dies kannten sie so vom Hof ja auch nicht. Da er des Öfteren unter sich machte, musste unsere Jenny ihn sogar baden. Leider war dies, nicht zuletzt wegen seines langen Fells, unbedingt nötig. Er ließ es tapfer ĂŒber sich ergehen, hatte jedoch mĂ€chtig Angst. Leider musste bei Chef nach einigen Wochen noch eine weitere Augenkorrektur vorgenommen werden, so dass er noch eine dritte OP brauchte. Nach den Augen OPs versorgte unsere Jenny ihn tĂ€glich liebevoll mit Augensalbe. Chef erholt sich nun von den Strapazen und auch er kann dann bald in die Vermittlung gehen. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit und Überwindung seiner Angst denken wir, dass er recht lieb sein kann. Es wĂ€re schön, wenn Chef seinen Namen behalten dĂŒrfte.

Uschi

Am 3. Februar konnten wir die scheue, etwa 5 Jahre alte Katzendame in die Falle locken. In 2016 fĂŒr die Kastration war das damals noch recht junge KĂ€tzchen eine harte Nuss. Wir mussten sie seinerzeit im Haus einfangen. Deswegen vermuteten wir, dass wir sie auch jetzt nur sehr schwierig und schon gar nicht mit einer Falle bekommen wĂŒrden. Wir hatten jedoch GlĂŒck. Sie war nun wohl hungrig und ging schon als dritte der acht Miezen in die Falle. Die hĂŒbsche, bunte Maus ist jedoch leider mega scheu. Auch auf dem Hof kam sie selten in die KĂŒche und hielt sich lieber im Stall und auf dem GrundstĂŒck auf. Auch Uschi hatte Parasiten, ihr Blut sieht aber ganz gut aus. Auch ihr mussten jedoch einige ZĂ€hne gezogen werden. NatĂŒrlich bekam auch Uschi entsprechend Medikamente. Sie erholt sich nun und kann dann auch bald vermittelt werden. Uschi braucht ein sehr geduldiges Zuhause in dem sie nicht bedrĂ€ngt wird. Kleine Kinder sollten nicht vorhanden sein und der neue Halter sollte bereit sein, Uschi ganz viel Zeit zu geben, vermutlich wird sie auch zunĂ€chst eine sehr sehr lange Zeit im Haus verbringen mĂŒssen, um sich richtig einzugewöhnen und damit sie nicht weg lĂ€uft. Deswegen wĂ€re es toll, wenn sie einen ihrer 7 Freunde/Freundinnen mitbringen dĂŒrfte.

Isolde

Das QuarantĂ€nezimmer bei unserer lieben Jenny fĂŒllt sich immer mehr. Das grau-weiße MĂ€del konnte am 9. Februar gefangen werden. Sie ist ebenso noch mit Vorsicht zu genießen. Auch sie hatte natĂŒrlich Parasiten. Jedoch hatte sie GlĂŒck und ihr mussten nur zwei ZĂ€hne gezogen werden. Trotzdem sollten die ZĂ€hne auch bei der neuen Familie im Auge behalten werden. Das Blut ist i. O. Auch sie brauchte wie alle anderen Schmerzmittel und Antibiotika. Sie wird ebenfalls liebevoll von Jenny versorgt. Auch Isolde benötigt ein Zuhause mit viel Geduld, da sie zu den scheueren Miezen der Sippe gehört. Da sie nicht immer ganz berechenbar ist, sollte auch sie nicht zu kleinen Kindern. Man muss jedoch dazu sagen, dass es fĂŒr die Katzen, die bisher jede Freiheit gewohnt waren, nun eine Ausnahmesituation ist, in QuarantĂ€neboxen eingesperrt zu sein. In wenigen Tagen darf Isolde jedoch zusammen mit ihren Freunden in das frisch renovierte neue Katzenzimmer umziehen. Dann können wir ihre Charaktere auch noch besser einschĂ€tzen und auch besser beurteilen, welche Katzen am besten zusammen passen wĂŒrden.

Fritz

Der sĂŒĂŸe und sehr liebe weiße Kater konnte am 10. Februar gesichert werden. Fritz hatte einen sehr schlechten Allgemeinzustand, den man ihm leider nicht sofort ansah. Sein Blutstatus war nicht ganz in Ordnung, was wohl auf den schlechten Zahnstatus zurĂŒckzufĂŒhren war. Seine ZĂ€hne waren leider sehr gammelig und einige fehlten bereits, vier mussten ihm noch gezogen werden. Diese ließen sich nur sehr schwierig entfernen. Er war zudem ausgetrocknet und brauchte deswegen eine Infusion. Weiterhin musste er natĂŒrlich auch Antibiotika und Schmerzmittel verabreicht bekommen. Fritz mag es gerne, im Haus zu sein. Besonders er wartete stets vor der TĂŒr auf sein Herrchen und mag auch gerne kuscheln. Fritz kommt sicher auch mit nicht ganz so wilden Kindern gut klar.

Isabel „Isa“

Das KatzenmĂ€dchen, das wir am 11. Februar endlich einfangen konnten, hatte auch mit einem schlimmen Entropium zu kĂ€mpfen, das am 12. Februar beidseitig operiert wurde. Auch Isabel hatte schlimme ZĂ€hne, die entfernt werden mussten sowie einen bösen Schnupfen und Wasser in der Lunge. Zudem brauchte auch diese Maus eine 2. OP, da beim ersten Mal nicht alle kranken ZĂ€hne mit entfernt werden konnten. Der Blutstatus ist auch nicht ganz i.O. gewesen, was jedoch wahrscheinlich mit den Parasiten zusammenhing. Auch Isabel brauchte Schmerzmittel und Antibiotika. Leider ist sie in der QuarantĂ€nebox nicht so nett und schlĂ€gt auch mal zu. Wir hoffen, dass sich das gibt, sobald sie im Katzenzimmer ist. Auf dem Hof konnten wir sie beim FĂŒttern anfassen und auch streicheln, jedoch ist sie doch etwas scheuer. Isabel sollte auch nicht zu kleinen Kindern.

Am 8. MĂ€rz konnten wir schließlich die 7. Katze sichern. Wir wissen noch nicht, ob das grau-weiße MĂ€uschen ein Kater oder eine Katze ist. Sie/er ist sehr scheu und benötigt vor der wahrscheinlich ebenso notwendigen Zahnoperation erst einmal eine Antibiotikatherapie, da sie/er sehr röchelt. Falls es ein Kater sein sollte, wird er Bubi heißen. Wir werden diesen Text dann natĂŒrlich entsprechend anpassen und weiterhin berichten.

Nun fehlt noch das letzte – ein grau-weißes KĂ€tzchen. DrĂŒckt uns bitte die Daumen, dass es mit dem Einfangen bald klappt, damit wir auch das verbliebene FellbĂŒndel medizinisch versorgen können und bald wieder alle vereint sind und wenigstens fĂŒr eine kurze Zeit noch einmal zusammen sein dĂŒrfen.

Jenny sagt, nachts „sprechen“ die Miezen sogar miteinander. Leider können sie sich derzeit nur von Box zu Box unterhalten. Sie haben einige Jahre als Gemeinschaft auf dem Hof gelebt. Sehr gerne wĂŒrden wir sie daher, wenn möglich, zu zweit vermitteln.

Am 27. Januar war die Beisetzung ihres Herrchens. Jenny sagt, an diesem Tag waren die Katzen in ihrer QuarantĂ€ne besonders merkwĂŒrdig und still. Wir sind auch bei der Trauerfeier auf dem Friedhof gewesen und haben Herrchen das Versprechen gegeben, fĂŒr alle seine Katzen ein gutes Zuhause zu finden. Die neuen Halter sollten bitte auch ein Auge auf die ZĂ€hne haben und diese regelmĂ€ĂŸig kontrollieren lassen, wobei einige Katzen nur noch wenige ZĂ€hne haben, da viele entfernt werden mussten. Sie kommen damit aber gut zurecht. In den ersten Tagen nach der OP, als sie noch Schmerzen hatten, fiel ihnen das Fressen schwer und sie mieden es, obwohl Jenny das Futter pĂŒrierte und die leckersten Schleck-Snacks bereit hielt.

An dieser Stelle einmal ein lieber und herzlicher Dank an unsere liebe Jenny❀!!! Wer einmal eine Katze in einer QuarantĂ€nebox versorgen musste, weiß, was das bedeutet! Das ist sehr viel Arbeit. TĂ€glich muss alles gereinigt werden, weil auf dem engen Raum doch sehr schnell ein Chaos aus Streu und Futter entsteht. Zudem lassen sich so scheue Katzen nicht so einfach hĂ€ndeln. Wenn sie zudem noch krank sind, bedarf es besonders intensiver Pflege. Das ist mit scheuen Katzen auf engem Raum noch einmal schwieriger. Auch mussten die Katzen erst einmal lernen, was ein Katzenklo ist, so dass die Boxen mehrfach tĂ€glich zu reinigen waren/sind. Derzeit betreut Jenny neben den sieben QuarantĂ€ne-Katzen vom Hof auch noch Quacko in der QuantĂ€nebox. Das ist tatsĂ€chlich fast ein Fulltime-Job und sie macht das in ihrer Freizeit. TĂ€glich mĂŒssen zudem Medikamente verabreicht werden. Daneben waren auch noch die FIP-Katzen im Gehege medizinisch und pflegerisch zu versorgen. Und dies alles in der derzeitigen, provisorischen rĂ€umlichen Situation, da gerade alle Katzenzimmer im Haus renoviert werden mĂŒssen.
Daher ist es Zeit, einmal herzlich DANKESCHÖN zu sagen! Auch an Jennys Mann Christian, der das alles duldet und mitmacht! Das ist nicht selbstverstĂ€ndlich, schließlich sind wir nur ein kleiner Verein und kein Tierheim. All das findet in PrivatrĂ€umen statt!

FĂŒr die Behandlungen der bisher eingefangenen Hofkatzen sind uns inzwischen sehr hohe Tierarztkosten entstanden und die Bezahlung der nĂ€chsten Tierarztrechnung steht an. Bitte unterstĂŒtzt und helft uns, diese Kosten zu tragen:

Bitte spendet!
Alle Informationen zum Spenden, findet ihr auf unserer Spenden-Seite.

Solltet ihr eine Spendenbescheinigung benötigen, bitten wir euch, nicht per PayPal sondern per Überweisung auf das Bankkonto zu spenden. Das erleichtert uns die Abwicklung.

Wichtig: FĂŒr die Ausstellung einer Spendenquittung benötigen wir im Betreff die vollstĂ€ndigen Daten (Name und vollstĂ€ndige Anschrift).

Hinweis:

Einzelspenden bis zu einem Betrag von 200 Euro können dem Finanzamt einfach durch den entsprechenden Kontoauszug nachgewiesen werden. Ihr wĂŒrdet uns sehr helfen, davon Gebrauch zu machen, da das Erstellen der Spendenbescheinigungen viel Arbeit macht und das Finanzamt auch eure Belege bei BetrĂ€gen unter 200 Euro akzeptiert.

Sollte dennoch eine Spendenquittung gewĂŒnscht sein, bitte im Betreff zu Namen und Anschrift noch den Zusatz „Quittung“ einfĂŒgen.

DANKE, DASS WIR IMMER AUF EUCH ZÄHLEN KÖNNEN! IHR SEID DIE BESTEN!